Tiny Feet: Baby liegt in der Wiese

Frühlingsgefühle, Lust & Kinderwunsch: Warum jetzt die beste Zeit fürs Baby sein könnte

Wenn die Sonne öfter scheint, die Tage länger werden und die Natur erwacht, passiert auch in uns etwas: Die Stimmung steigt, die Energie kommt zurück – und plötzlich ist da wieder mehr Nähe, Lust und Leben.

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© iStock ArtMarie

Was viele als „Frühlingsgefühle“ kennen, ist tatsächlich ein biologisches Powerprogramm unseres Körpers. Und genau dieses kann auch den Kinderwunsch beflügeln. Die Expert:innen von Tiny Feet, Niederösterreichs größter Kinderwunschklinik, zeigen: Der Frühling ist nicht nur die Jahreszeit der Liebe – sondern kann auch eine besonders günstige Phase auf dem Weg zum Wunschkind sein.

Wenn Hormone auf Frühling schalten

Sonnenlicht wirkt wie ein natürlicher Turbo für unser Hormonsystem. Über das Gehirn – genauer gesagt den Hypothalamus – bringt mehr Tageslicht zentrale Prozesse ins Gleichgewicht. Die Folge: Erhöhtes Serotonin sorgt für bessere Laune und Lebensfreude. Gleichzeitig sinkt das Schlafhormon Melatonin – wir fühlen uns wacher, aktiver und offener. Auch Dopamin, das für Motivation, Lust und Verliebtheit verantwortlich ist, wird verstärkt ausgeschüttet.

Das Ergebnis spüren viele direkt: mehr Energie, mehr Nähe zum Partner oder zur Partnerin – und oft auch mehr Lust auf Babys. Zusätzlich wird Oxytocin stärker aktiviert, was Bindung, Vertrauen und zwischenmenschliche Nähe fördert. Tageslicht kann sich zudem positiv auf Psyche und allgemeines Wohlbefinden auswirken – zwei Faktoren, die gerade in einer Kinderwunschphase eine wichtige Rolle spielen.

Macht der Frühling wirklich fruchtbarer?

Tatsächlich gibt es spannende Hinweise aus der Wissenschaft: Bei Männern zeigen sich im späten Winter und Frühling häufig bessere Werte bei Testosteron und Spermienqualität. Erhöhte Energie, mehr Selbstbewusstsein und eine gesteigerte Libido können die Folge sein. Auch bei Frauen beeinflussen Licht und Tageslänge hormonelle Abläufe. Studien legen nahe, dass der Zyklus in dieser Zeit stabiler sein kann und der Eisprung regelmäßiger stattfindet. Viele Frauen berichten zudem von einem gesteigerten Körpergefühl und mehr sexueller Lust.

Tiny Feet: Glückliches Paar hällt Ultraschallbild vom Baby in den Händen
© rawpixel.com on Freepik

Der unterschätzte Schlüssel: Wohlbefinden

Doch Fruchtbarkeit ist weit mehr als nur ein medizinischer Wert. Sie entsteht im Zusammenspiel von Körper, Psyche und Lebensstil. Eine ausgewogene Ernährung, Bewegung, Entspannung – aber auch unterstützende Methoden wie Akupunktur, Yoga oder psychologische Begleitung können den Kinderwunsch positiv beeinflussen. „Ein unerfüllter Kinderwunsch bringt viele Emotionen mit sich. Umso wichtiger ist es, nicht nur medizinisch zu denken, sondern auch das eigene Wohlbefinden zu berücksichtigen“, erklärt Nicole Hunenbart, Kinderwunschexpertin bei Tiny Feet.

Jetzt ist die Zeit für einen Neuanfang

Der Frühling zeigt uns jedes Jahr aufs Neue, wie kraftvoll Veränderung sein kann. Mehr Licht, mehr Energie, mehr Zuversicht – all das kann auch den Weg zum Wunschkind unterstützen. Vielleicht ist genau jetzt der Moment, auf den eigenen Körper zu hören – und dem Traum vom Baby ein Stück näherzukommen.

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