© Lalo Jodlbauer / YAY Creative
Auf diese Events freuen wir uns im Februar besonders: Bertolt Brechts Geschichte eines Anti-Helden, eine Begegnung mit Gott persönlich, eine pointenreiche Trauerfeier und ein weltberühmtes Musical.
Im Dickicht der Städt
Das Stadttheater Mödling zeigt ein Meisterstück des 23 Jahre jungen, vom fernen Amerika begeisterten, Bertolt Brecht. Ein Stück ganz anders als seine späteren Dramen: Eingebettet in einen klassischen schwarzen Krimi erlebt man die Auseinandersetzung zweier Männer im urbanen Dschungel von Chicago, die eine ganze Stadt brauchen, um ihre Kräfte zu messen. Hier ist erstmals der Typus Mensch auf der Bühne, der später zum Symbol des modernen (Anti-)Helden geworden ist: Der verbissene Großstadt-Einzelkämpfer, zynisch und verletzlich. Vom 14. bis 28. Februar 2026, alle Infos auf www.theaterzumfuerchten.at.

Kalter weißer Mann
Unter der Regie von Marcus Strahl gerät eine Trauerfeier völlig aus dem Ruder: Wolfhardt Steininger, Patriarch eines Betriebs, ist mit 94 Jahren friedlich entschlafen. Sein Nachfolger Hubert Zacherl richtet die Trauerfeier aus, doch sein nicht korrekt gegenderter Text auf der Kranzschleife sorgt für heftige Irritation: „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“. Vor dem Theaterpublikum als versammelter Trauergemeinde zerfleischt sich schließlich die Führungsetage der Firma. Ein Orkan an Pointen mit Verena Scheitz und Reinhard Nowak. Alle NÖ-Termine bis zum 6. September 2026 auf www.nbw.at.

Oh mein Gott
In dieser berührenden Komödie von Anat Gov glänzen Katharina Stemberger und Wolf Bachofner: Die Psychologin Ela erhält den Anruf eines völlig verzweifelten Mannes, der darauf besteht, noch am selben Abend zur Therapie zu kommen. Er scheint sehr prominent zu sein, denn er verrät nur den ersten Buchstaben seines Namens: „G“. Dahinter verbirgt sich niemand Geringerer als Gott persönlich, der in einer tiefen Krise steckt und sich selbst und auch seinem Werk ein Ende setzen will. Ela bleibt nur eine Stunde Zeit, seine Pläne zu ändern und damit die Welt zu retten. Eine wunderbar kluge Komödie voller Überraschungen! Am 20. Februar, 19:30 Uhr in der Kulturwerkstatt Kottingbrunn.

“Kein Mensch kann es ändern…”
Eine Großfamilie im Umbruch, unerwartete Fügungen des Schicksals und die Kraft der Musik: Das preisgekrönte Musical THE SOUND OF MUSIC von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II feiert Premiere an der Bühne Baden. Die umjubelte Produktion war in der Originalregie von Andreas Gergen und Christian Struppeck bereits am Salzburger Landestheater zu erleben und glänzt besonders durch historische Authentizität, denn immerhin spielt die Geschichte der Trapp-Familie, die später als „The Trapp Family Singers“ eine Weltkarriere startete, vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Eine großartige Inszenierung mit Lukas Perman und seinen Töchtern Liv (10) und Ivy (7), Katharina Gorgi, Maya Hakvoort, Chris Lohner, u.a., die bewusst Abstand vom sanften Weichzeichner, der dieses Musical lange Zeit begleitet hat, nimmt. Originalgetreu sind jedoch Bühnenbild und Kostüme. Vom 6. Februar bis 27. März im Stadttheater Baden, www.buehnebaden.at

Weitere Artikel zu diesem Thema
Lifestyle
2 Min.
5 Winter-Hotspots in Salzburg, die du erleben musst
Winterzauber pur
Salzburg zeigt sich im Winter von seiner elegantesten Seite. Zwischen schneebedeckten Gipfeln, historischen Gassen und modernen Wohlfühlorten warten echte Hotspots für Genießer, Abenteurer und Ruhesuchende. DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN: Frühstückslokale in Salzburg: Unsere 5 Favorites Hochzeitstrends 2026: Live-Cooking, Kristallluster & das Comeback des Schößchens Veganes Österreich: So beliebt ist der Lifestyle wirklich 1. Zell … Continued
2 Min.