Autorin Ilse Wagner

Autorinnentalk mit Ilse Wagner

"Der kleine Millionär"

3 Min.

© Sandra Gräf

Wie lernen Kinder, an ihre eigenen Ideen zu glauben? Dieser Frage geht die St. Pöltner Unternehmerin Ilse Wagner in ihrem interaktiven Kinderbuch „Der kleine Millionär: Wie Leo lernte, groß zu denken und seine Ziele zu erreichen“ nach. Ihre Motivation? Ein Gespräch mit ihrem Enkelsohn…

Ilse Wagner im Talk

Ilse Wagner ist selbst eine Frau, die an ihre Ideen glaubte und ihre Visionen umsetzte: Bereits mit 23 Jahren machte sie sich nach einer kaufmännischen Ausbildung selbstständig, absolvierte eine Trainerausbildung und entwickelte sich als Autodidaktin weiter. Ihre Marketing-Agentur wurde mehrfach ausgezeichnet. 2009 legte die Unternehmerin, Verlegerin und Autorin ihr erstes Buch für Erwachsene vor, im Verlag GedankenGold erschien nun die Geschichte von Leo… 

Frau Wagner, was hat Ihnen denn  Ihr Enkelsohn gesagt?

Mein Enkelsohn hat mich damals zu meinem Buch inspiriert, indem er voller Tatendrang verkündet hat, einmal Millionär werden zu wollen. Diese Aussage hat einiges in mir bewegt, da ich mir selber die Frage gestellt habe, wie ich ihn beim Erreichen seines Vorhabens unterstützen kann. Dabei geht es nicht per se um Geld, sondern darum, wie man sich Zielen annähert. Genauso, wie ich mein großes Vorhaben, ein Buch zu schreiben, angegangen bin. Als ich meinem Enkel dann voller Freude mein fertiges Buch überreichen konnte, war ich selber stolz darauf, mein Ziel erreicht zu haben, auf das ich lange hingearbeitet habe. Dass er das Werk begeistert verschlungen hat, war mein schönstes Geschenk.

Inwieweit fließen Ihre eigenen Erfahrungen in das Buch ein?

Ich habe ganz viel aus meinen eigenen beruflichen Erlebnissen und Erkenntnissen in mein Buch eingebaut. Wie gehe ich ein großes Projekt an? Welche Zwischenziele definiere ich? Wie begleite ich meine Kundinnen und Kunden über einen langen Zeitraum dabei, erfolgreicher zu werden? Das alles habe ich in kindgerechte Sprache heruntergebrochen. Viele Leute – egal ob groß oder klein – verlieren irgendwann ihre Ziele aus den Augen und sind frustriert, wenn nichts weitergeht. Die Dinge strukturiert anzugehen, z.B. mit einem Kraftposter wie Leo, helfen dabei, motiviert zu bleiben und sich auf die nächsten Schritte zu fokussieren. 

Wie können Eltern das Vertrauen in die Fähigkeiten ihres Kindes stärken?

Ich bin keine Pädagogin, sondern einfach Mutter und Großmutter, die versucht, zu begleiten und immer da zu sein, wenn ich gebraucht werde. Dass Ziele und Wünsche der Kinder ernstgenommen werden, ist dabei meiner Meinung nach das Wichtigste. Mit positiven Affirmationen stärken, aber auch die Frustration anzuerkennen, wenn einmal etwas nicht wie gewünscht läuft, ist dabei ebenso zentral. 

Warum war es Ihnen wichtig, die Kinder mit QR-Codes zum Mitmachen einzuladen?

Alles, wo man selber mit eingebunden ist, bleibt bei Kindern besser hängen und schafft mehr Verbindlichkeiten. Ich wollte bewusst eine digitale Komponente im Printprodukt einbauen, sodass ein spannender Aspekt dazukommt, der die Kinder auch in ihrer Welt abholt. Dieser Punkt wird besonders häufig in den Feedbacks zum Buch erwähnt. 

Ihre drei größten Wünsche für die neun- bis vierzehnjährigen Leserinnen und Leser?

Setzt euch Ziele, glaubt an euch und denkt daran, dass ihr alles erreichen könnt, wenn ihr dranbleibt!

Weitere Infos auf www.derkleinemillionaer.com

_____________

Das könnte dich auch interessieren:

Abo

Wählen Sie Ihr persönliches Abo aus

×