© Studio Kamenar
Die November-Ausgabe der NIEDERÖSTERREICHERIN ist da und damit sagen wir: Shine Bright! Wir haben glitzernde Schmuck-Storys, tolle Mode-Tipps und ganz viele Geschichten aus und rund um Niederösterreich, die euch zum Strahlen bringen!
Die neue NIEDERÖSTERREICHERIN – ab sofort im Handel!
Am Cover: Petra Kamenar und Sarah Anderl von “Birdy & Bee”
Zwei Freundinnen, zwei Mütter, eine gemeinsame Vision: Petra Kamenar und Sarah Anderl haben mit Birdy & Bee in Tulln ein Schmucklabel aufgebaut, das farbenfrohe Statement-Pieces mit Nachhaltigkeit verbindet. Was 2018 am Küchentisch begann, ist heute in mehr als 100 Shops im DACH-Raum vertreten. Im Interview erzählen die beiden von ihrer Freundschaft, unternehmerischen Herausforderungen und dem Mut, an eine Idee zu glauben.

Völlig von den Socken
Beige, medizinisch, irgendwie altmodisch: Kompressionsstrümpfe haben nicht gerade das coolste Image. Dabei können sie längst mehr, als man ihnen zutraut. Und zwar nicht erst dann, wenn die Beine bereits Probleme machen. Davon ist auch Tamara Wasner absolut überzeugt. Die ehemalige Intensivkrankenschwester hat gemeinsam mit ihrem Mann Andreas aus dem funktionalen Medizinprodukt ein Lifestyle-Produkt gemacht: mit Farben, Mustern, Glitzer und sogar Trachtenlook. Im Gespräch erzählt sie, warum Prävention so wichtig ist, weshalb eigentlich viel mehr Menschen Kompression tragen könnten und warum sie selbst heute tatsächlich gar keine normalen Socken mehr besitzt.

Know your worth!
Karriere beginnt oft mit dem Mut, sich selbst mehr zuzutrauen. Vielen von Ihnen kennen es vermutlich: Obwohl Frauen heute bestens ausgebildet sind, fällt es vielen noch immer schwer, die eigenen Leistungen selbstbewusst zu vertreten, angemessene Bezahlung einzufordern oder den nächsten beruflichen Schritt zu wagen. Der Anspruch, alles perfekt zu machen, die Angst vor Fehlern und der Vergleich mit anderen können dabei ebenso bremsen wie überholte Rollenbilder und die Herausforderung, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Was es braucht, sind mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, gegenseitige Unterstützung und ein Umfeld, das Frauen nicht nur sichtbar macht, sondern auch ihre Leistungen anerkennt. Denn berufliche Entwicklung muss keine Einzelleistung sein: Netzwerke, Austausch und der Mut, Chancen zu ergreifen, können neue Wege eröffnen. Wie Frauen ihre Stärken erkennen, selbstbewusster auftreten und ihre Karriere aktiv gestalten können, erklärt Business-Coach Bernadette Steurer-Weinwurm.

Mrs. West is baking!
Die Volksschullehrerin und dreifache Bubenmama Conny Westphal ist leidenschaftliche Hobbybäckerin. Ihre süßen Kunstwerke sind „kaum in Torte zu fassen“! Wenn die Wiener Neudorferin nicht gerade im Klassenzimmer steht, findet man sie in ihrer Küche, wo sie nach ihrem Motto „Baking is Love Made Edible“ die kreativsten Rezepte – von der kleinen Nascherei über unkomplizierte Klassiker bis zu spektakulären Hingucker-Torten – entwirft. Als erfolgreiche Foodbloggerin, Content Creatorin und Foodfotografin begeistert sie auf Instagram unter @mrswest_is_baking eine riesige Community. Für ihr genussvolles Design wurde sie bereits mit dem Austrian Food Blogger Award ausgezeichnet.

Die Goldmarie
Seit ihrer Kindheit ist Goldschmiedin Marie Skrein mit dem Handwerk vertraut. Heute führt sie die Familientradition weiter -mit viel Gefühl, neuen Ideen und Schmuck, der Geschichten erzählt. Was als Kind in der Goldschmiedewerkstatt begann, ist heute ihre große Leidenschaft: Marie Skrein fertigt Schmuck, der Konventionen hinter sich lässt und die Individualität seiner Trägerinnen und Träger in den Mittelpunkt stellt.

Caroline Hufnagel im Wordrap
Kreativ, individuell und innovativ: Caroline Hufnagel, Künstlerin aus Berndorf, erschafft außergewöhnliche Herzskulpturen und Kunstobjekte.

Tonangebend: Günther Fiala im Interview
Ob Musicals, Musiktheater, sinfonische Blasmusik, Orchester- oder Chormusik: Zahlreiche Werke des Kremser Komponisten und Autors wurden mehrfach ausgezeichnet und in den USA sowie in China erfolgreich aufgeführt – vor allem aber berühren seine Melodien die Herzen. Wir treffen Günther Fiala, den Mann, der Töne tanzen lässt. Sein künstlerischer Weg begann schon 1996, als Günther Fiala mit nur dreizehn Jahren in seinem Heimatort Pottenstein an der Triesting eine Jugendtheatergruppe gründete, die er bis 2011 leitete. Später studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Musikerziehung mit Klavier und Gesang sowie Tonsatz und Komposition und absolvierte parallel das Lehramtsstudium Deutsch. An der FH Wiener Neustadt schloss er zudem das Studium Logopädie ab. Wir werfen einen Blick auf eine Karriere, die von Krems ihren Weg in die Welt fand …

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