Theatersommer Haag: Mit “Der Geizige” kehrt das Erfolgs-Ensemble zurück
Ein Klassiker von Molière
© Moritz Schell
Mit dem Klassiker von Molière kehrt das Erfolgs-Ensemble des Vorjahres auf die spektakuläre Bühne des Theatersommers Haag am Hauptplatz zurück. Nach Ursula Strauss veredelt 2026 Gerti Drassl die einzigartige Truppe.
Gerti Drassl beim Theatersommer Haag
“Wie ich finde, ist ‚Der Geizige‘ das stärkste Stück von Molière“, sagt Haag-Intendant Christian Dolezal, der bereits im Vorjahr mit „Die eingebildete Kranke“ einen deftig-burlesken Coup nach dem bekannten Komödienklassiker von Molière landete. Ein alter Stoff im neuen Gewand – und abermals eine reizvolle Aufgabe für die Regie-Legende Leander Haußmann, der zu den prägendsten Theaterkünstlern unserer Zeit zählt. Und auch, dass „die fabelhafte Gerti Drassl, die viele schon von Aufführungen wie ‚Jägerstätter‘ oder ‚Was ihr wollt‘ kennen, wieder nach Haag zurückkehrt und zur Veredelung dieser einzigartigen Truppe beitragen wird“, erfüllt den Intendanten mit Vorfreude, welche auch die beliebte Schauspielerin Gerti Drassl teilt: „Ich freu‘ mich wieder beim Theatersommer Haag mitzumachen. Es verbindet mich viel mit diesem Ort. Und ich freue mich auf das Stück, und das großartige Ensemble.“ Mit ihrer facettenreichen Interpretation des narzisstisch gestörten Knausers Harpagon, der ein geradezu erotisches Verhältnis zu seinem im Garten vergrabenen Geldbatzen hat, wird sie das Publikum begeistern.

Es heißt, Leander Haußmann habe sich in Haag verliebt?
Leander Haußmann: Ja, denn der Zauber der Theaterstadt Haag – man könnte auch sagen: dem Paris von Niederösterreich – wo alle Menschen zu den Proben auf dem Hauptplatz kommen und gemeinsam mit ihrer Theatertruppe der Premiere entgegenfiebern, ging mir nicht aus dem Kopf. Hierhin möchte ich nochmal zurück, dachte ich – und jetzt ist es soweit, mit dem großartigen Ensemble der ‚Eingebildeten Kranken‘ und Gerti Drassl.
Ging es im Vorjahr bei der Hypochonderin um Einbildung und Wahrheit, so steht nun der Geiz im Zentrum des Stücks…
Leander: Geiz ist nicht geil, Geiz macht krank, Geiz ist die Krankheit dieser Zeit, und geschlechtsneutral. Natürlich sind wir nicht geizig – dafür kennen wir aber andere, die geizig sind… Es darf aber auch heuer wieder gelacht werden.
Die Perlenreihe
Beim Rahmenprogramm 2026 ist die Crème de la Crème der österreichischen Musik-, Film- und Kabarettszene zu Gast: Manuel Rubey & Simon Schwarz, Katharina Stemberger & Die Strottern, Katharina Straßer mit Katharina Hohenberger und Die Wiener Brut sowie Intendant Christian Dolezal mit seinem neuen Kabarett-Programm. Als Abschlusskonzert spielt erstmals das JBO Haag mit der Truppe „MaChlast“ auf.
Theatersommer Haag vom 1. Juli bis 9. August, Vorstellungen und Zusatzvorstellungen auf www.theatersommer.at
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