Katerfrühstück: Was hilft wirklich gegen den Hangover?
Viel Flüssigkeit, Elektrolyte und nährstoffreiche Lebensmittel sind die beste Hilfe gegen den Hangover.
Gestern gefeiert, heute vernünftig – zumindest beim Frühstück! © Shutterstock
Ein Kater nach Alkohol äußert sich häufig durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit und starken Durst. Mit dem richtigen Katerfrühstück lassen sich die typischen Hangover-Symptome deutlich lindern.
1. Viel trinken – der wichtigste Kater-Tipp!
Alkohol entzieht dem Körper Wasser und Mineralstoffe. Deshalb gilt: Bereits vor dem Schlafengehen ein Glas Wasser trinken. Am Morgen danach viel Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Fruchtsäfte.
Ein „Reparaturseidl“ hilft übrigens nicht und verzögert den Alkoholabbau.

2. Die besten Lebensmittel für ein Katerfrühstück:
Ein gutes Katerfrühstück sollte nährstoffreich und leicht verdaulich sein. Diese Lebensmittel helfen, Nährstoffverluste nach Alkohol auszugleichen:
- Obst und Gemüse (Vitamine, Antioxidantien)
- Müsli mit Joghurt oder Milch
- Vollkornprodukte und Kartoffeln
- Gemüse- oder Fleischbrühen
- Magerer Fisch oder mageres Fleisch
3. Elektrolyte mit Hausmittel auffüllen:
1/8 Liter Apfelsaft, eine Messerspitze Salz mit Wasser auf 1 Liter auffüllen – ein natürliches isotonisches Getränk.
4. Was bei einem Kater nicht hilft:
- Süßigkeiten, stark fettige Speisen, Fertiggerichte oder große Portionen Nudeln. Diese liefern zwar Energie, aber kaum die benötigten Nährstoffe
- Heißhunger auf Salziges ist dennoch nicht völlig negativ: Salz steigert den Durst
5. Warum entsteht eigentlich ein Hangover?
Alkohol wirkt harntreibend und führt zu Dehydration. Beim Alkoholabbau entsteht Acetaldehyd, das Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit verursacht. Zusätzlich kann Alkohol die Magenschleimhaut reizen.
Das ideale Katerfrühstück:
Viel Flüssigkeit, Elektrolyte und nährstoffreiche Lebensmittel sind die beste Hilfe gegen den Hangover. Wer richtig frühstückt und ausreichend trinkt, fühlt sich schneller wieder fit.
Das könnte Sie auch interessieren:
Weitere Artikel zu diesem Thema
People
6 Min.
With a Little Help: Die Kraft der kleinen Gesten
Vom Sitzplatz im Bus bis zum Ehrenamt: Wie kleine Gesten und freiwilliges Engagement unser Miteinander stärken können und uns zufriedener machen.
Feierabendverkehr, der Bus ist voll. Die meisten starren auf ihre Handys, hören über ihre Kopfhörer Musik oder schauen erschöpft aus dem Fenster. Und doch gibt es manchmal kleine Momente, die herausstechen. Neulich zum Beispiel: Ein Junge, vielleicht sieben oder acht Jahre alt, stand ohne zu Zögern auf und bot einer älteren Dame seinen Sitzplatz an. … Continued
6 Min.